Gastbeitrag: Nebelgeschichte

Heute morgen hatte ich ein Gespräch mit der Pöstlerin. Ich meinte so zu ihr, wäre schon nicht so schön so durch den Nebel zu fahren – mit dem Mofa und dem Anhänger voller Pakete. Sie bestätigte mir, dass es für sie immer wieder Überwindung bräuchte auf der Seetalstrasse von Beinwil kommend nach Birrwil zu fahren. Ich war ganz erstaunt, dass sie für den gefährlichen Abschnitt nicht den Veloweg benutzen darf.
Die Post wollte die Bewilligung bei der Gemeinde Birrwil erlangen, dass die Pöschtler diesen Weg fahren dürfen. Birrwil gab die Bewilligung nicht, wegen den Schülern die jeden Tag diese Strecke ebenso fahren, zu deren Sicherheit. Somit gefährdet man lieber die Pöschtler und verlangt von ihnen, dass sie auf der Hauptstrasse fahren. Übrigens die Gemeinde Beinwil hat von ihrer Seite ohne Weiteres die Bewilligung erteilt. Kaum zu glauben, einmal mehr „Seldwyla“lässt grüssen.
Birrwil und die Post (dieses Unternehmen insistierte nicht) lassen die Pöschtler(innen) im Nebel, bei Schnee, bei Gewitter…..auf diesem Abschnitt auf der Hauptstrasse fahren………..
Diese leide Sache mit unserem Dorf und dem Veloweg……südlich und nördlich…..der Abschnitt Richtung Boniswil ist ja noch extremer und auch da gäbe es ja andere Lösungen……nehmt endlich dieses Fahrverbot weg auf dem Fussweg Richtung Schwaderhof! Es war ja auch Thema an der letzten Gemeindeversammlung. Eine Stimme rief ja auch in den Saal – ignoriert dieses Fahrverbot.

Wir wollen alle unsere Post. wir sollten aber auch bemüht sein, dass dies auch gefahrenfrei möglich ist.

Ich bin mit dem Dorfmärt und der dazu gehörigen Märtgruppe mehr im Dorf angekommen. Das Reden miteinander wird geschätzt und von der Bevölkerung angenommen. Dieses Miteinander ist eine schöne Möglichkeit, dass das Dorf lebt und seine Bewohner integriert.
Ich möchte an dieser Stelle nicht versäumen selber zu danken, allen Besuchern und Helfer, wie den Spendern. Willkommen im Dorf, willkommen im Zusammenstehen (-sitzen) und freue mich auf das Adventsfenster am kommenden Samstag – von der Dorfmärtgruppe.

Besinnliche Tage und hebet Sorg zu ne nand!

Heinz Furter

Ein Gedanke zu “Gastbeitrag: Nebelgeschichte

  1. Lieber Heinz

    Vielen Dank für Deinen wertvollen Beitrag zu verschiedenen Themen, zu welchen ich gerne als zuständiger Gemeinderat wie folgt Stellung nehmen möchte.

    Postfahrzeug auf dem Veloweg
    2017 stellte die Post CH AG einen Antrag an den damaligen Gemeinderat Birrwil zur Benützung des Radwegs mit den elektrischen 3-Rad-Fahrzeugen. Das 3-Rad-Fahrzeug der Post, welches eine Geschwindigkeit bis zu 45km/h erreicht, gilt als Motorrad und aufgrund seiner Leistung nicht mehr als Töffli. Auf dem Radweg sind aufgrund der aktuellen Beschilderung Velos und Töfflis zugelassen.
    Der damalige Gemeinderat hat 2017 den Antrag mit einer sehr wohl überlegten und differenzierten Begründung abgelehnt. Nebst anderen Begründungen hielt der Gemeinderat fest, dass bei einer Zustimmung die Strassenverkehrsordnung behördlich abgesegnet umgangen würde, was bei einem Unfall zu Schwierigkeiten der Haftungsklärung führen könne.

    Fahrverbot Richtung Schwaderhof
    Das besagte Fahrverbot kann durch den Gemeinderat nicht aufgehoben werden, da es sich hier nicht um einen Gemeindeweg handelt, sondern um einen Privatweg, welchen die Gemeinde per Wegrecht benützen darf.

    Ich hoffe sehr, damit zumindest ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben, ansonsten stehe ich für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

    Alexander Pirchl
    Gemeinderat

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