Schandfleck und Dorfladen

Liebe Berbuer

Ich empfehle Euch einen interessanten Artikel der Aargauer Zeitung zur Überbauung des Köbi-Areals und zum Thema Dorfladen. Offensichtlich ist Migrolino und Coop Pronto an Gewerberäumen interessiert. (Siehe Nebenartikel „Erste Färbi-Wohnungen reserviert“ im grauen Kasten)

Hier klicken, um zum entsprechenden Artikel zu gelangen.

Nicht vergessen, am 24., 25. und 26. Januar stellt die Gemeinde von 18.00 – 20:00Uhr im Gemeindehaus 6 eingegangene Projektbeiträge des Projektwettbewerbs zur Planung eines neuen Schulhauses vor.

7 Gedanken zu “Schandfleck und Dorfladen

  1. @RolfKrättli: Sie schreiben …
    „Die Meinungen und Kommentare der Bevölkerung sind gefragt, wie soll sich Birrwil in den nächsten 15-20 Jahren entwickeln.
    Melden Sie sich zu Wort, vielleicht ist es für eine Rettung des Ortsbildes noch nicht zu spät.“
    Wo kann man sich denn zu Wort melden?
    Hab gemeint man kann nur Einsprachen machen, wenn man auch neben dem Bauprojekt wohnt?

    Was mir noch etwas rätselhaft erscheint: Warum macht man eigentlich eine aufwendige Gestaltungsplanung (http://www.birrwil.ch/documents/Sondernutzungsvorschriften_02.11.2011.pdf), wenn das Ganze dann eh nicht verbindlich ist?

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    • @Fabian Birrer („Warum macht man eigentlich eine aufwendige Gestaltungsplanung wenn das Ganze dann eh nicht verbindlich ist?“)
      Verbindlich ist es schon – aber nicht sehr konkret. Schlussendlich legt dieser Gestaltungsplan bloss die Dachrichtung und -neigung, die Gebäudehöhe, die Baufelder und die Parkierung einigermassen konkret fest (gegen die das Projekt mit der teilweise oberirdischen Einstellungshalle meiner Meinung nach verstösst). Anderes ist „Gummi“ – ein Stück auch zwangsläufig, weil Dinge wie „Einordnung“, „konzeptionell durchdachte Aussenraumqualität“ etc. sich schwer im voraus regulieren lassen; sie müssen anhand des konkreten Projektes von der Behörde (Gemeinderat) interpretiert werden. Auf dem Land fehlt oft der politische Wille, gelegentlich auch die Fähigkeit, hier umfassend im Sinne der Allgemeinheit einzugreifen. Da könnte man einiges von den Städten lernen.
      Andererseits: zum Teil ist der Gummi des Gestaltungsplanes auch einfach nöd eso gut gemacht. Wenn man bezüglich Einordnung als Ziel in den Gestaltungsplan schreibt: „eine in den wesentlichen Grundzügen aufeinander abgestimmte Überbauung“ (statt: eine auf die historische Bebauungsstruktur der Kernzone abgestimmte Überbauung) so heisst das eben: Wenn einer ein Projekt vorlegt, das zu Birrwil passt wie drei Fäuste auf ein Auge, so kann er sich darauf berufen, die Fäuste seien doch wunderbar aufeinander abgestimmt, und gut is.

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      • da kann ich dir nur beipflichten, werter philipp
        no worries, ich hülle mich zu diesem erneuten faux-pas in schweigen. bellavista ist ja bekanntlich auch kein musterbau bezüglich ortsbild und und visueller integration.

        herzliche grüsse
        dä nzz

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  2. «Ein Schandfleck soll weg»
    Er wird ersetzt durch einen noch schlimmeren Eingriff ins Ortsbild als das, was wir von der Golden Wand, Wannehübel und Belavista kennen.
    Eine Kiste mit flacher Haube, 4 Stockwerke gegen den Dorfplatz, 5 Stockwerke gegen die Oberen Wanne.
    Mit einem Gebäudeabstand zum Bauernhof von 5m. Unverständlich wie so etwas geplant und vom Gemeinderat bewilligt werden wird.
    8; 2,5 Zimmerwohnungen, 6; 3,5 Zimmerwohnungen und für nur eine Familie eine 4,5 Zimmerwohnung im 5.Stock ohne Lift zu erreichen!
    Liebe BirrwilerInnen von diesen Bausünden und Ortsbildzerstörenden Investitionsobjekten haben wir schon genügend und weitere sind geplant.
    Massvolles Wachstum der Dorf-Bevölkerung ist Geschichte.
    Die Meinungen und Kommentare der Bevölkerung sind gefragt, wie soll sich Birrwil in den nächsten 15-20 Jahren entwickeln.
    Melden Sie sich zu Wort, vielleicht ist es für eine Rettung des Ortsbildes noch nicht zu spät.

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  3. Der eine Gewerberaum beim FärbiAreal ist ziemlich hübsch, 275m^2 mit 116m^2 Terasse. Wäre ideal für eine Laden & Restaurationsbetrieb-Combo (ob nun Kafi, Kebab, Weinlounge oder Sushibar…).
    Kostet aber auch 1.3 Mio.
    Die Pläne sind auf http://www.färberei-birrwil.ch einsehbar. Ein Besuch dort lohnt sich sowieso, die Website ist sehr schön gemacht und das Standortmarketing dort hat mich amüsiert:
    „«Birbu», wie es die Einheimischen nennen, ist eine ambitionierte, gepflegte Wohngemeinde mitten im idyllischen Seetal. Sie erstreckt sich vom westlichen Hang hoch über dem Hallwilersee bis hinunter zum Seeufer. Die rund 1100 Einwohnerinnen und Einwohner pflegen eine aufrichtige Offenheit und ein echtes, intaktes Dorf- und Landleben. Das «Grüezi» kommt hier noch von Herzen! “
    Ich denke Migrolino & Coop Pronto melden immer Interesse bei solchen Sachen, denn das ist gratis PR 😉

    Habe selbst die Pläne des „Emmentalers“ noch nicht anschauen können, aber bei der Köbischüür soll anscheinend ein Disponibelraum eingeplant sein, den man auch als Dorfladen nutzen könnte … wäre wohl günstiger und zentraler als der Raum im Färbiareal.

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  4. Das Nachfolgeprojekt der Köbischüür ist allerdings auch keine Schönheit – sieht aus wie ein Emmentaler mit viereckigen Löchern. Kein Gewinn für das Dorfzentrum. (Projektauflage noch bis am 7. Februar auf der Gemeindekanzlei)
    Schade, dass die Gemeinde damals nicht den Mut hatte, das Grundstück selber zu entwickeln.

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